CreativeWorld Messe – Bloggertreffen bei Hahnemühle

Vom 31. Januar bis zum 02. Februar 2016 ging die diesjährige CreativeWorld Messe in Frankfurt. Über den Social-Media-Kanal „Twitter“ ist mein Kontakt zu Hahnemühle entstanden. Dadurch ergab sich, dass Hahnemühle mich zu ihrem diesjährigen Bloggertreffen bei auf der CreativeWorld einlud.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich sehr überrascht, über die Einladung, zu dem Treffen war. Natürlich aber habe ich mich sehr darüber gefreut und konnte auch sehr viel Neues von der gesamten Messe, wie auch von dem Bloggertreffen bei Hahnemühle mitnehmen.

Zu dem Bloggertreffen wurden Blogger aus verschiedenen künstlerischen Bereichen eingeladen. Wir bekamen einen Einblick in die unterschiedlichen Produktsparten des Papierherstellers. Dazu zählen unter anderem die klassischen Notiz- und Skizzenbücher, die verschiedensten Künstlerpapiere für trockene und nasse Maltechniken und die digitalen Inkjetdrucker-Papiere. Eine für mich völlig neue Information war, dass Hahnemühle auch Filterpapiere für Industrie und Forschung herstellen, welche bei chemischen und biologischen Analysen eingesetzt werden. Die Inkjetdrucker-Papiere waren für mich eigentlich am Interessanten, standen verständlicher Weise aber auf der CreativeWorld nicht im Vordergrund. Dieses Thema wird sicher an der Photokina in Köln vom 20. September bis 25. September 2016 Priorität haben.

Das besondere an den Inkjet-Papieren von Hahnemühle ist, dass diese teilweise aus den echten Künstlerpapieren, welche zusätzlich mit einer speziellen Tintenaufnahmeschicht veredelt sind, bestehen. Aus diesem Grund eignen sich diese Papier auch besonders gut für Gemälde- und Fotoreproduktionen.

Ich selber habe mich vor einigen Monaten nach langem Hin und Her für den „Canon PIXMA Pro-1“ mit einem 12-Tintensystem entschieden, welcher LUCIA-Pigmenttinten der neuesten Generation verwendet. Das entscheidende Kaufkriterium waren die fünf speziellen Schwarztinten, wodurch absolut kontrastreiche und brillante Schwarzweißdrucke garantiert sind. Vorausgesetzt natürlich, dass man sich auch mit dem Thema Colormanagement auseinander gesetzt hat und dieses richtig anwendet. Dazu zählt die Kalibrierung der Hardware, die Verwendung der korrekten ICC-Profile und eben das Papier.

So kam es also nach der Entscheidung, welcher Drucker gekauft wird, zu der Entscheidung, auf welches Papier nun gedruckt werden soll.

Die Situation ist vergleichbar mit einer Spiegelreflexkamera, man fängt in der Regel mit einem kleinen Modell an, an welches man auch kostengünstige Objektive schraubt und alles einwandfrei funktioniert. Irgendwann sagt man aber, dass einem das kleine Modell nicht mehr reicht. Und man merkt schnell, dass die „günstigen“ Objektive, welche an der „günstigen“ Kamera gut funktioniert haben, nun nicht mehr zufriedenstellende Ergebnisse liefert. Denn das größere Kameramodell hat einen hochwertigeren Sensor, welcher nach hochwertigeren Linsen verlangt. Da man auch die Qualität aus der Kamera rausholen will, die sie liefern kann, müssen die hochwertigeren Objektive her. Und so ist es auch beim Drucker. Ein hochwertiger Fotodrucker verlangt, genauso wie die Kamera noch hochwertigen Objektiven, nach hochwertigen Fotopapieren.

Es gibt natürlich, unterschiedlichste Papiere von unterschiedlichsten Herstellern auf dem Markt. Und es hat auch jeder unterschiedliche Vorlieben, was seinen Ausdruck angeht.

Ich hatte von Anfang an zwei Kriterien, welche das Papier bedienen musste:

  1. Das es für das Papier vordefinierte Farbprofile gibt.
  2. Das es das Papier bis hin zum DIN A3+ Format gibt.

Mein Vorgehen war dann, dass ich mir die Farbprofile zu meinem Drucker angeschaut habe. Dort waren Papiere von Epson, Canon und Hahnemühle aufgelistet. Also habe ich mir Papiere der drei Hersteller bestellt und getestet.

Dazu ist zu sagen, dass diese Papiere eigentlich nur bei den Glossy-Papieren zu vergleichen sind, da Epson und Canon keine Papiere im Sortiment haben, welche solch eine Oberflächenstruktur wie Hahnemühle aufweist. Und genau das war schlussendlich auch das Kriterium für meine Entscheidung. Ich bin ein Fan von dem Sprichwort „Never change a running system.“ Denn ich möchte mich auf meine Kollegen, Partner und meine Technik verlassen können. Wenn ich also eine Software, ein Gerät oder einen Kooperationspartner gefunden habe, auf den ich mich komplett verlassen kann, sehe ich keinen Grund zu etwas anderem zu wechseln. Und das ist auch der Grund, weshalb ich bei Hahnenmühle-Papier bleibe. Ich habe ein großes Sortiment an Papieren von unterschiedlicher Grammatur, Papierweiße und Oberflächenstruktur zur Auswahl und weiß vom Unternehmen, dass sie sich stets bemühen ihre Produkte weiter zu entwickeln, und mit einem sehr hohen Qualitätsstandard zu produzieren.

Der Slogan von Hahnemühle ist:

paper make the difference

Und genau so ist es auch. Man kann ja heutzutage überall für „kein Geld“ Bilder „entwickeln“ lassen. Jedoch sind diese Bilder von dem Farbumfang, dem Kontrast, der Zeichnung und der Farbabstufung absolut kein Vergleich. Für den Normalgebrauch aber natürlich absolut ausreichend.

Die Hahnemühle-Inkjet-Papiere verleihen den Ausdrucken einfach noch mal eine Besonderheit durch deren Oberflächenstruktur und die hohe Grammatik der Papiere. Grade die Haptik von Hahnemühle Echt-Bütten- und Baumwollpapieren ist einmalig. Dadurch, dass Hahnemühle sehr eng mit den führenden Herstellern von Tintenstrahldruckern zusammenarbeitet ist eben genau die herausragende Druckqualität gewährleistet.

Zum Schluss noch die Eckdaten zu dem Unternehmen, welche ich auf dem Bloggertreffen erfahren habe und die mich am meisten beeindruckt haben.

  • Hahnemühle hat weltweit nur um die 150-200 Mitarbeiter beschäftigt.
  • Der Standpunkt von Hahnemühle ist im kleinen, unscheinbaren Dassel, da nur aus dieser bestimmten Quelle das Wasser geschöpft werden kann, um den Qualitätsstandard soweit oben halten zu können.
  • Es wird im Jahr die gleiche Menge an Papier produziert wie eine große Papierfabrik für Officepapiere am Tag.

Wer mehr über Hahnemühle erfahren möchte, hier geht es zur Webseite.

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